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Wann beginnt im Außendienst die Arbeitszeit?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wann beginnt im Außendienst die Arbeitszeit?
  2. Was bedeutet die Arbeitszeit für den Außendienst?
  3. Wann gilt die Arbeitszeit als Arbeitszeit?
  4. Ist die Regelung bezüglich Fahrzeit und Arbeitszeit bedeutsam?
  5. Kann man Dienstfahrten innerhalb der regulären Arbeitszeit erledigen?

Wann beginnt im Außendienst die Arbeitszeit?

In seinem Urteil vom führt das LAG Düsseldorf (/18) aus, dass im Außendienst grundsätzlich die Fahrt von zu Hause zum ersten Kunden und vom letzten Kunden zurück von der ersten bis zur letzten Minute vergütungspflichtige Arbeitszeit darstellt.

Was bedeutet die Arbeitszeit für den Außendienst?

Für die Mitarbeiter im Außendienst bedeutete dies Fahrzeiten von bis zu drei Stunden, um zu ihren Kunden zu gelangen. Vergütet wurde aber nur die reine Arbeitszeit zwischen Ankunft beim und Abfahrt vom Kunden. Der Europäische Gerichtshof erklärte diese Praxis nun für nicht konform mit der EU-Richtlinie zur Regelung der Arbeitszeit.

Wann gilt die Arbeitszeit als Arbeitszeit?

Nein. Haben Sie einen festen Arbeitsort, zählt die tägliche Hin- bzw. Rückfahrt nicht zur Arbeitszeit und wird deshalb auch nicht vergütet. Wann gilt Fahrzeit als Arbeitszeit?

Ist die Regelung bezüglich Fahrzeit und Arbeitszeit bedeutsam?

Die durch das Urteil festgesetzte Regelung bezüglich Fahrzeit und Arbeitszeit ist für Handwerker, Bauarbeiter und ähnlichen Berufe mit wechselndem Kundenstamm jedoch bedeutsam. Wird Fahrzeit als Arbeitszeit angesehen, müssen Arbeitnehmer nach gültigem Arbeitsrecht auch für die einzelnen Fahrten bezahlt werden.

Kann man Dienstfahrten innerhalb der regulären Arbeitszeit erledigen?

Am besten sollte man Dienstfahrten innerhalb der regulären Arbeitszeit (8 Stunden) erledigen. Alles darüber hinaus wird oft kaum vergütet. Stiefmütterlich behandelt werden oft Mitarbeiter, die als Leiharbeiter, Berater, Projektkräfte oder Ähnliches unterwegs sind.